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Variable für individuellen Formular Design - Rechnungsdeckblatt/-schlussblatt

Unter Verwalten / Textbausteine hat man die Möglichkeit individuelle Formulare zu erstellen. In unserem Fall Rechnungsdeckblatt und Rechnungsschlussblatt. Leider kann man nicht auf die einzelnen Variablen zugreifen (z.B. Netto Summe kum. berechnet / Steuerbetrag aus dieser Summe / Brutto Summe kum. berechnet und die gleichen 3 Werte für bereits geleistete Zahlungen).

Es gibt nur die Möglichkeit vorgefertigte Tabellen als Variablen einzufügen. Diese sind bei einer individuell gestalteten Version von Rechnungsdeckblatt oder Rechnungsschlussblatt allerdings nicht brauchbar.

2 comments

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Comments2

  • Martin Seiler

    •

    Dec 19, 2025

    Sehr geehrtes NEVARIS-Supportteam,

    wir möchten ein wesentliches Praxisproblem in der Rechnungsdarstellung von NEVARIS Build schildern, das regelmäßig zu Fehlinterpretationen durch Auftraggeber und deren Buchhaltungen führt.

    Kernproblem in der Praxis:
    In der Rechnung werden derzeit getrennt ausgewiesen:

    • Rechnungsbetrag / Rechnungszuwachs

    • Zahlungsanforderung

    • Zahlungsbedingungen (am Seitenende)

    Da die Zahlungsbedingungen ganz unten auf der Seite stehen, gehen viele Auftraggeber davon aus, dass nur der dort genannte Betrag zu zahlen ist.
    Die darüber ausgewiesene Zahlungsanforderung wird häufig übersehen oder falsch interpretiert.

    In der Praxis zahlt der Auftraggeber dann nur den Betrag der Zahlungsbedingungen, obwohl die Zahlungsanforderung höher ist und den tatsächlich fälligen Betrag darstellt.

    Begriffsproblem

    Aus unserer Sicht ist die aktuelle Bezeichnung missverständlich:

    • „Zahlungsanforderung“ = tatsächlich fälliger Zahlbetrag

    • „Zahlungsbedingungen“ = Angabe, welcher Teil davon skontierfähig ist

    In der Praxis müsste daher klar unterschieden werden zwischen:

    • Rechnungsbetrag (zahlungsrelevant)

    • Zahlungsbedingungen (skontierfähiger Betrag)

    Eine klare, praxisgerechte Benennung wäre z. B.:

    • „Zahlungsanforderung / Rechnungsbetrag“

    • „Zahlungsbedingungen – skontierfähig“

    Typischer Praxisfall

    1. Es wird z. B. eine Abschlagsrechnung über 300.000 € gestellt.

    2. Der Architekt kürzt 10.000 € wegen abrechnungstechnischer oder technischer Unklarheiten.

    3. Diese Kürzung wird innerhalb der nächsten Wochen geklärt.

    4. Die Mengenermittlung wird korrigiert → neuer Nettobetrag.

    5. Der nächste Abschlag enthält damit automatisch die Korrektur des vorherigen Abschlags.

    Genau dadurch entsteht regelmäßig ein Delta zwischen:

    • Rechnungsbetrag / Zahlungsanforderung

    • und dem Betrag, der unter Zahlungsbedingungen genannt ist.

    Dieses Delta ist fachlich korrekt und gewollt, wird aber durch die aktuelle Darstellung für den Rechnungsempfänger nicht verständlich kommuniziert.

    ToDo

    1. Prüfung einer klareren Trennung und Benennung:

      • Zahlungsanforderung = tatsächlich zu zahlender Rechnungsbetrag

      • Zahlungsbedingungen = skontierfähiger Anteil

    2. Ergänzung des Begriffs „skontierfähig“ bei den Zahlungsbedingungen.

    3. Alternativ eine konfigurierbare Option, die:

      • Zahlungsanforderung und Rechnungsbetrag eindeutig zusammenführt

      • Missverständnisse beim Auftraggeber vermeidet.

    4. Workaround bis zu einer etwaigen Lösung

    Es handelt sich nicht um einen Rechenfehler, sondern um ein reines Praxis- und Kommunikationsproblem, das regelmäßig zu Zahlungsabweichungen und unnötigem Klärungsaufwand führt.

  • Stefan Bertram

    •

    Nov 28, 2025

    Stimme dem obigen Wunsch vollumfänglich zu!

    Auch unser Wünsch ist es das Rechnungsdeckblatt oder Rechnungsschlussblatt individuell gestalteten zu können.